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Etappe 01


von Citerna nach Pietralunga
Citerna, Monterchi, Città di Castello, das Rekollektenkloster, Pieve de´Saddi, Pietralunga

Technische Daten

Abfahrt: Citerna
Ankunft: Pietralunga
Länge: 46,3km
Höhenunterschied: 900m
Schwierigkeitsgrad: schwierig
Straßenbelag: Asphalt
Empfohlenes Rad: Straßenrad, Tourenrad
Sehenswertes in dieser Gegend: Citerna, Monterchi, Città di Castello, das Rekollektenkloster, Pieve de´Saddi, Pietralunga.

Die erste, 46,3 Kilometer lange Etappe der Radtour beginnt in der Ortschaft Citerna und führt über die bezaubernde Altstadt von Città di Castello bis nach Pietralunga.

Aufgrund ihrer Länge und des Höhenunterschiedes von 900m ist diese Etappe eine der anstrengendsten der gesamten Radreise: Besonders schwierig ist der Anstieg nach Pieve de´Saddi, der im ersten Abschnitt Steigungen von über 10% aufweist. Die weniger trainierten Radler müssen hier ihre Kräfte gut einteilen und die Steigungen mit dem richtigen Gang in Angriff nehmen, doch bei der Ankunft auf dem Bergkamm werden sie mit einem Ausblick auf wunderschöne Landschaften belohnt.

Nach der Abfahrt von Citerna radeln wir zunächst talwärts, folgen den blauen und gelben Hinweisschildern für die Via Francigena des Hl. Franziskus und biegen dann an der Kreuzung mit der Hauptstraße (km 2,3) links in Richtung Città di Castello ab. Wir bleiben für mehrere Kilometer auf der durch die Ebene führenden Straße, auf der wegen des Verkehrs etwas Vorsicht geboten ist, und kommen schließlich zu den Toren von Città di Castello. Hier lohnt sich die Besichtigung der Altstadt, bevor wir in Richtung Apecchio weiterfahren, das Rekollektenkloster erreichen (km 18) und anschließend auf der asphaltieren Straße Richtung Pietralunga radeln.

Ab hier verengt sich das Tal und die rauer werdende Landschaft kündigt den härtesten Teil dieser Etappe an. Bei Kilometer 24,1 biegen wir rechts ab und beginnen den Anstieg nach Pieve de´Saddi: Der ca. 7 Kilometer lange Anstieg mit Steigungen, die streckenweise 10% überschreiten, erfordert eine gute Kondition. Wer mit einem Rennrad unterwegs ist und die anschließende unbefestigte Teilstrecke vermeiden möchte, kann bei Kilometer 24,1, geradeaus weiterfahren und kommt nach Überwindung einer schroffen Steigung in Pietralunga an, bei einer Gesamtstreckenlänge von 50 Kilometern.

Am Ende des Anstiegs gelangen wir auf einen ca. 6 Kilometer langen und recht holprigen unbefestigten Weg, auf dem wir bis nach Pieve de´Saddi fahren (km 35,5). Der Ort liegt inmitten der Natur und bietet ein atemberaubendes Panorama.

Nach dem unbefestigten Abschnitt müssen wir noch einen 600m langen Anstieg bewältigen, bevor wir die lange Abfahrt beginnen können, die uns bis zum Fuß von Pietralunga bringt. Mit einem letzten Kilometer bergauf kommen wir in die Altstadt der Ortschaft, in der die erste Etappe dieser Radreise endet.




Sehenswertes

Die Etappe beginnt im historischen Ortskern des antiken umbrischetruskischen Städtchens Citerna. Sehenswert sind hier die Kirche San Michele Arcangelo mit der wertvollen Tafel „Die Kreuzigung“ von Pomarancio, der Palazzo Vitelli aus dem 15. Jh. und die Kirche San Francesco (1316) mit einer Temperatafel der Kreuzabnahme von Pomarancio und dem Christus in der Glorie von Raffaellino del Colle.

Wenn man aus der Kirche kommt, trifft man auf den kleinen Palazzetto „Prosperi“. Etwas weiter gelangt man durch einen kleinen Bogen in den bezaubernden begehbaren mittelalterlichen Laufgraben, der entlang dem gesamten Stadtmauerumfang verläuft.

Ein absolutes Muss auf der Hälfte der Etappenstrecke ist die wunderschöne Altstadt von Città di Castello, die man sofort an dem imposanten zylindrischen romanischen Glockenturm des Doms (Kirche Santi Florido e Amanzio) und dem hohen mittelalterlichen Stadtturm erkennt. Besichtigenswert sind auch das gotische, im Jahr 1424 fertig gestellte Gebäude San Domenico, der Palazzo Albizzini und der Palazzo Vitelli alla Cannoniera aus dem 16. Jh. mit seiner zum Garten gehenden Fassade von Vasari, die mit Graffiti verziert ist; in diesem Palazzo ist die Städtische Pinakothek untergebracht, eine der bedeutendsten in Umbrien.

Vor der Ankunft in Pietralunga streift die Route auch Pieve de´Saddi, eine frühchristliche Basilika, die rund um die Krypta, in der sich ursprünglich das Grabmal des hl. Crescenziano befand, errichtet wurde.

In Pietralunga, ein Ort antiken mittelalterlichen Ursprungs und Ziel dieser Etappe, kann man die Ruinen der „Rocca Longobarda“, eine Festung aus dem 7. Jh., die Pieve Santa Maria und die Wallfahrtskirche Madonna dei Rimedi besichtigen.


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